Samstag:

Endlich da, der große Tag der Anreise!!! Alle waren mega aufgeregt und dann: Stau... Gott sei dank nur in Kiel und wir saßen nicht auf der A7 mit 40km Stau fest. Nach einem gaaaaanz kleinen Umweg durch die Pampa sind wir dann doch relativ rechtzeitig angekommen und sind ins Büro gegangen. Dann: SCHOCK!!! Frau Clausen sagte zu mir (Freddy), dass bei mir kein Pony steht. Zum Glück klärte sich alles schnell auf: Malibu, den ich mir eigentlich gewünscht hatte, lahmte. Frau Clausen schlug mir Ponys vor, die ich reiten konnte und ich entschied mich für Sir Absalon, den ich eh mal reiten wollte. Anja und ich (Lisa) bekamen unsere Wunschponys Anton und Arielle. Wir kamen alle ins Waikizimmer. Dort wurden wir mit einem stürmischen „Hallo, ich bin Pauline!“ begrüßt. Auch Tabea war schon da. Sie ritten Miss Moonlight und Celly. Nach kurzer Zeit kamen auch Rosa, Lena und Merle. Sie ritten Belle Amour, Daisy und Josy. Dann ging es zum Kuchenessen. Es gab Nutellakuchen (meeeeeegageil*­*). Die Betreuer wurden vorgestellt und wir mussten uns die 1000000000­Punkte­Liste anhören ­.­ Dann ging es Ponys angucken und ich (Lisa) konnte gleich Ari für Frances holen, die sie beim Betreuerreiten reiten wollte. Ich (Freddy) hatte nach dem Ponyanschauen genug Pferdesabber für die nächsten 3 Jahre an der Hand. Später, als wir eigentlich schlafen sollten *hust, hust*, kam plötzlich Leben ins Zimmer, denn alle hatten ein gewisses Geräusch vernommen, bis auf Anja, die schon schlief... Gott sei dank stank es nicht so. 

Sonntag:

Um sechs Uhr, also quasi noch mitten in der Nacht, wachten einige von einem Wecker auf (wer hat den gestellt?!) und stellten fest, dass man nicht mehr atmen konnte! Also schnell alle Fenster auf und weiterschlafen. Pünktlich um sieben Uhr wurden wir dann von einer Betreuerin geweckt und um zwanzig nach sieben waren wir dann mehr oder weniger alle beim Frühstück. Nach dem Frühstück. Das erste Reiten. Alle aus dem Waikiki waren in Gruppe 7/7... Wir hatten ja keine Ahnung, wie es kommen würde... Wir hatten Nancy auf Reitplatz 3. Niemand fiel runter, kein Pony ging durch (nur Mooni und Daisy spackten etwas ab), alles in allem eine sehr ereignislose Stunde. Beim Mittagessen bestimmte dann Frau Clausen, dass Anja und ich (Lisa) zu schlecht für Gruppe 7 waren und ich Gruppe 6 wechseln mussten. Schade Schokolade, aber es bringt ja auch nichts, in einer Gruppe zu reiten, in die man eigentlich nicht passt. Außerdem war Gruppe 6 sowieso viel cooler! Folge des Wechsels: Ich (Freddy) war total niedergeschlagen und wusste nicht, was ich tun soll, bis ich mich dann dazu entschied, zu uns (Anja und Lisa) in Gruppe 6 zu wechseln. Anja wollte das Pony wechseln, weil Anton zu stur war, aber Frau Clausen wollte, dass sie ihn erst mal behielt. Nach einem leckeren Mittagessen ging es dann zum zweiten Reiten. Ich (Freddy) war mit Gruppe 6 und 7 ausreiten und Anja und ich (Lisa) hatten noch mal bei Nancy Unterricht auf Reitplatz 2. Beim Ausritt bemerkte ich (Freddy) dann, wie heftig Absi buckeln kann. Und dass Mooni Angst vor Pfützen hat. Im Unterricht lief soweit alles gut, mit Ari lief es auf jeden Fall besser als am Vormittag, mit Anton ebenfalls, aber Anja wollte trotzdem lieber wechseln. Als wir noch ritten, kam plötzlich Frau Clausen und sagte zu Anja, sie hätte eine Idee und bräuchte Anton jetzt für die Jüngeren. Zitat von Anja: „Ich hab Angst! Was hat die jetzt vor?“ Beim Abendessen: Anja durfte auf Sternchen wechseln, was zu einem kleinen Ausraster von Anja und mir (Lisa) führte, da wir für eine Stunde die Ponys tauschen wollten und ich Sternchen mega cool finde. Später gab es Ponyspiele mit Istar (Yeeey (Freddy)) und Wanky Tanky (auch Yeeeey (Lisa)). Wer zu welchem Pony ging, ist damit dann ja auch geklärt. Anja ging mit zu Istar. Ich (Lisa) hatte einen kleinen Unfall beim Aufsteigen: Der Cavalettiblock, den wir als Aufstiegshilfe benutzten, kippte unter mir weg und schon lag ich unterm Pony. Danke Wanky, dass du nicht auf mich drauf getreten bist!!! Istar gewann (natürlich) die Ponyspiele, was ich (Freddy) schon vorhergesagt hatte (Paula auch). Am Abend wurden wieder alle Fenster weit aufgerissen (damit wir nicht alle mitten in der Nacht erstickten) und Mücken erschlagen (damit wir nicht alle Mückenstiche bekamen, die wir aber trotzdem bekommen haben). Früher oder später waren wir dann auch eingeschlafen.

Montag:

Wir drei (und Paul und Marie) hatten alle Freireiten bei Sabrina und SPÄTE REITZEIT!!! Das Reiten lief ganz gut, Sternchen war ziemlich faul aber es ging. Da entstanden dann auch unsere tollen Gruppenbilder! Nachmittags starteten wir dann zum zweiten Reiten, diesmal wollten wir zusammen ausreiten. Vorne Lena mit... Smarty! Smarty hatte irgendwie nicht so Lust, vorne zu gehen, aber Lena hatte sie im Griff und fand heraus, dass Smarty voll gut Schenkelweichen ohne Aufforderung konnte! Der Ausritt machte voll Spaß und es passierte auch nichts schlimmes. Dann, bei einer Riesenpfütze: Kein Pony wollte durch. Nach einigem Zögern gingen dann aber doch alle Ponys, nur Sternchen musste eine Sondervorstellung geben: Stehenbleiben... zögerlich reingehen... schneller werden... wieder stehenbleiben... mit den Hufen scharren... noch mehr rumplantschen... und irgendwann wieder rauskommen. Dann kamen wir wieder am Hof an. Am Abend gab es Ballspiele, aber wir hatten keine Lust.

Dienstag:

Schon wieder früh aufstehen. Wir wurden von Sabrina geweckt. Tolle Weckmethode: Jeden einzelnen anstarren und dann mit den Worten „du bist wach, du bist auch wach, du bist wach... Ihr seid langweilig, könnt ihr nicht das nächste Mal so tun als ob ihr noch schlaft, damit ich euch wecken kann?“ wieder rausgehen... ohne das Licht anzumachen. Danke! Ich (Lisa) bin einfach wieder eingeschlafen! Gott sei dank gibt es mich (Freddy) wodurch ich (Lisa) dann doch noch rechtzeitig wach wurde. Jetzt hatten wir Freireiten bei Frances auf Reitplatz drei. Anja und ich (Lisa) wollten für eine Stunde Ponys tauschen. Ich (Lisa) begrüßte Anja, als sie mit Ari kam: „hab ich das richtige Pony geholt?“ Ja, Lisa, es gibt nur einen Apfelschimmel der so aussieht wie Sternchen, merk dir das doch fürs nächste Mal. Dann, beim Putzen, der Schreck: Arielle war, da sie gestern Mittag auf die Hauskoppel gekommen war, von einem anderen Pony getreten worden und blutete am Bein. Frau Clausen wurde geholt, die Wunde saubergemacht, und zum Glück konnte Anja sie reiten, da die Verletzung nicht schlimm war. Das Reiten war megageil (findet Lisa). Sternchen lief total gut, auch wenn sie etwas faul war und ich (Lisa) viel mit der Gerte arbeiten musste. Zum Schluss ging Sternchen aber auch ohne Gerte ziemlich flott. Nur am Zügel wollte Sternchen nicht gehen, aber für so was sind ja die Stoßzügel da. Eigentlich hatte ich (Lisa) mich zum Ausreiten gemeldet und Anja und ich (Freddy) wollten freireiten. Da wir (Freddy und Anja) nur zu zweit waren entschied ich (Lisa) mich dann doch auch dazu, freizureiten. Yeeeey, zu dritt freireiten! Nach einer lustigen Stunde mussten wir wieder absteigen. Später war dann eine Nachtwanderung, worauf wir auch keine Lust hatten. Wir wollten lieber zu dritt auf den Strohboden und uns Gruselgeschichten erzählen und Chips essen. Gruselgeschichten gab es keine, stattdessen haben wir lieber über den ganzen Strohboden gesungen, bis wir irgendwann merkten, dass draußen jemand war, der uns eventuell gehört hat. Dann haben wir gemerkt, dass wir die Chips unten vergessen hatten. Erst hatte keiner Lust, sie zu holen, aber dann bin ich (Freddy) gegangen. Als ich mit den Chips wiedergekommen bin, war Sabrina gerade im Putzstall und hat mich gefragt, ob wir ihr beim Putzen helfen wollen (sie hat alle Ponys fertiggemacht, weil die anderen Betreuerinnen auf der Nachtwanderung waren). Wir (Anja und Lisa) sind dann vom Strohboden runter und hatten bald aufgeteilt, wen wer putzen wollte. Anja nahm Chicco, weil sie seine Mähne einflechten wollte. Ich (Lisa) nahm Kody, weil er sooooo süß ist und ich (Freddy) nahm Gamiro, weil niemand ihn wollte und er cooler als Nicky ist. Ich (Lisa) hab Kody dann so megacoole Zöpfe gemacht und Luna verboten sie rauszumachen, wovon sie irgendwie nicht so begeistert war (Wieso nicht? Die waren doch soooo schön).

Mittwoch:

Morgens. Ich (Freddy) wache auf und mir ging es zum Kotzen... im wahrsten Sinne des Wortes... Beim ersten Reiten habe ich nur zugeguckt und bei Gruppe 7 Springfotos gemacht und Sabrina beim Aufbauen geholfen. Anja und ich (Lisa) waren ausreiten. Es war ein seeeeehr gemütlicher Ausritt, besonders weil ich mit Arielle ganz hinten war. Toll.­.­ Am Nachmittag war ich (Freddy) wieder putzmunter und bereit, zu neuen Abenteuern aufzubrechen! Naja... so mehr oder weniger Abenteuer zumindest... Springen bei Sabrina. Es war mega!!! Sir Absalon und Sternchen waren zu langsam vorm Sprung und Ari und Finesse zu schnell. Aber alle hatten ihre Ponys (so mehr oder weniger gut) unter Kontrolle (*hust, hust* Lisa...). Arielle sprang trotzdem supergut und wenn sie doch mal zu schnell wurde, bin ich (Lisa) halt einmal am Sprung vorbei geritten (oder gerast), bis ich sie wieder kontrollieren konnte. Ich (Freddy) hatte eigentlich erwartet, dass Absi nicht gut springt... aber es ging eigentlich. Abends war Hofolympiade. Wir überlegten ein bisschen, ob wir mitmachen wollten, weil wir eigentlich nicht so richtig Lust dazu hatten, aber dann haben wir es doch gemacht. Ich (Freddy) wollte aber vorher noch duschen und kam dann ein bisschen zu spät und mit noch etwas nassen Haaren zu den Ponystuben. Dort fanden wir uns dann relativ schnell mit zwei jüngeren Mädchen (deren Namen wir gaaaar nicht vergessen haben) zur Gruppe „die Ideenlosen“ (es gab noch eine Gruppe „die Unkreativen“, aber ideenlos ist besser als unkreativ, auf jeden Fall!). Wir machten den zweiten Platz und bekamen LOLLIS FÜR ALLEEEEE! (PS: Freddy isst grad beim Schreiben genau den Lolli.)

Donnerstag:

Morgens waren wir mit Sabrina ausreiten. Da Sabrina am Abend davor beim Betreuerreiten Jenny geritten war, durfte sie Jenny auch beim Ausritt reiten. Yey, zu viert und mit Jenny als Vorderpony ausreiten! Das erste, was Sabrina feststellte: „Jenny ist voll langsam. Ich dachte, im Gelände wäre sie schneller.“ Ja. Sie war sehr langsam. Total. Na ja, am Anfang so mittelschnell, aber beim Galopp ging es richtig ab. Wir galoppierten so viel wie bei keinem anderen Ausritt bisher und Absi hat gebuckelt wie bei keinem Ausritt bisher. Nur beim letzten Galopp an der Straße lagen Anja und ich (Freddy) ein gaaaanz kleines bisschen hinter den anderen zurück. Nachmittags wollten wir nochmal springen, diesmal bei Luna. Bevor es richtig losging, versuchten wir einen Gruppengalopp (auf Reitplatz 3) = völliges Chaos! Dabei ist Ari mit mir (Lisa) voll gegen einen Pfosten gebrettert. Offensichtlich hat dieses Pony kein Interesse am Wohlbefinden seines Reiters. Restliche Reitstunde für mich im Schritt. Auch geil! Am Ende durfte ich noch mal ein ganz niedriges Cavaletti springen. Nach dem Abendessen kam endlich der langersehnte Putzwettbewerb. Ich (Freddy) wolle lieber Fotos machen (hab dann aber lieber beim Betreuerreiten zugeguckt), also wollten Anja und ich (Lisa) Arielle alleine als Prinzessin verkleiden. Dann gab es einen kliiitzekleinen Ponywechsel. Arielle – Sternchen ­ Sir Absalon – Sternchen ­ Sir Absalon – Miss Moonlight. Schließlich meldeten wir uns (zusammen mit Pauline), dass wir Miss Moonlight putzen wollten. Gewonnen haben wir leider nicht, aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht!

Freitag:

So langsam wurde auch der Rest von uns depressiv, weil nur noch ein Tag. Meh, um es mit Anjas Worten zu sagen. Am Vormittag wollten wir noch mal freireiten, aber dann hat Frau Clausen gesagt, dass wir auf Reitplatz 3 gehen, und da ich (Lisa) seit gestern Morgen eine Reitplatz 3­Phobie habe, bin ich in Gruppe 5 Unterricht gewechselt. Gruppe 5 war voll cool, auch wenn Ari sich eigentlich die ganze Zeit gedacht hat: „Hey, lass mal losrennen! Hey, lass nochmal losrennen! Hey, lass einfach nicht mehr durchparieren und die ganze Zeit rennen!“ Bei uns (Anja und Freddy) war es entspannt. Es ist nichts besonderes passiert. Der Ponyunterschied war schon ziemlich cool, da wir zusammen mit Gruppe 5 frei geritten sind. So von wegen Absi und Istar... Aber es war ja nur freireiten und kein Unterricht. Nachmittags waren wir noch mal ausreiten. Eigentlich wollten wir uns wieder Sabrina wünschen, aber die war in der anderen Reitzeit, deshalb sind wir mit Jeanine ausgeritten. Da sind wir nicht ganz so viel galoppiert, aber es war trotzdem ziemlich cool und man muss ja nicht immer nur fetzen. Das Wetter: Perfekt. Beim Abschied gab's dann schon die ersten Tränen. Pauline und ich (Lisa) standen so lange weinend an der Koppel, bis Luna uns aufforderte, die Dienste zu machen. Anja und ich hatten zusammen Schuhdienst und haben den dann auch mehr oder weniger weinend gemacht. Später war dann bunter Abend. Das Essen war genial. An dieser Stelle übrigens noch mal: Danke Svenja! Da macht man einmal so viel Sport auf einmal, dass man eigentlich abnehmen könnte, und dann kommst du mit so einem Essen! Der bunte Abend hinterher war ganz okay, aber zum Schluss doch eher langweilig, vor allem weil bei fast allen Spielen die meisten nur danebensitzen und zugucken konnten. Außerdem haben die Betreuerinnen unsere Spiele immer gekürzt und dafür ihrs eine halbe Ewigkeit gemacht. Die Disco musste dann ausfallen, weil es so spät war.

Samstag:

Abreisetag. Nach dem Frühstück mussten wir alle zu Ende packen und unsere Zimmer verlassen. Dann mussten wir warten. Warten, warten, warten. Bis zwölf. Wir waren die letzten, die abgeholt wurden, haben die Zeit aber sinnvoll genutzt. Erst saßen wir auf der Wippe und haben versucht, sie mit unserem physikalischen Wissen ins Gleichgewicht zu bringen, dann haben wir versucht, im Gleichgewicht der Wippe zu meditieren und dann haben wir Frau Clausen geholfen, ein paar Ponys ins Zwergennest zu bringen. Und ich (Lisa) wollte einmal in dieser Woche Bella auf dem Schoß haben, und weil wir sie ja nicht hochheben durften, hab ich mich auf den Boden gesetzt und sie ist mir auf den Schoß geklettert. Ziel erreicht! Ich hab dann so lange mit Bella gekuschelt, bis Anjas Eltern los wollten. Dann war die Woche zu Ende.

DANKE an Frau Clausen, Svenja, die Betreuerinnen und alle anderen, die dafür gesorgt haben, dass unsere Woche so unvergesslich war!