Was für ein super schönes Wochenende und nun lasst Euch überraschen mit diesem tollen Spezi Bericht! Ich freue mich schon auf das nächste Peter Lustig Spezi!

Freitag:

Nach langer Planung ist es endlich so weit. Endlich ist DER lang ersehnte Freitag da. Wir warten Tage, Wochen, Monate und gefühlte Jahre darauf. REITERHOF MARIENTAL mit dem RV Binnendiek und Freunden. Direkt nach oder auch noch während der Schule machten wir uns auf den Weg, um pünktlich um 15:30 Uhr anzukommen, denn Dank der herzallerliebsten Marty durften wir sogar am Freitag schon reiten. Aber bitte nicht weiter sagen. Unsere Liebe Carla verschätzte sich vor lauter Vorfreude bei der Anreise leider ein wenig, als sie auf die Aussage des Navis: „Noch 12,3 km bis zum Ziel!“ mit einem Freudenschrei antwortete: „Das schaffen wir in 10 km!“ „Ehhm Carla?! Auch wenn wir schnell fahren verändert sich die Distanz nicht, es sei denn das Auto kann springen oder fliegen, dann geht’s vielleicht.“ Die gut 12 km vergingen dann aber tatsächlich wie im Flug und plötzlich standen wir vor dem Tor des schönsten Ponyhofes der Welt! Viele bekamen ihr Wunschpony zugeteilt, allerdings wurden auch die neuen Ponys fleißig eingeplant. Nach dem Kuchenessen ging es dann auch schon direkt los, die Ferienkinder, die schon einmal da waren konnten sich vor der allseits beliebten Punktliste drücken und durften gleich ihre Ponys holen. Der Rest verbrachte noch einige Zeit im Aufi und lauschte aufmerksam Martys Worten. Das Reiten verlief weit gehend gut. Es wurden noch einige Änderungen vorgenommen, aber das ist ja normal. Beim Abendessen erschien ein unerwarteter Gast, leicht fertig von der Fahrt, kam Anne nach langem Hin und Her, super spontan zum besten Wochenende des Jahres, worüber sich alle sehr freuten. Ihr Schlafplatz war schnell gefunden. Mitten im traumhaft aufgeräumten Herzchenzimmer, zwischen gefühlten 375 Koffern, Klamotten und Süßigkeiten (zum Glück wurde keine Zimmerzitrone verteilt) wurde ihr Schlafplatz bezogen. Also wenn das nicht idyllisch ist, weiß ich auch nicht. Danach wurde noch viel gequatscht, gelacht und irgendwann auch geschlafen.

Samstag:

Der Samstag startete im Herzchen schon sehr früh. Wer hatte eigentlich vergessen die Gardinen zu zumachen?! Man lobe das schöne Wetter und den wundervollen Gesang der Vögel, welcher durch das geöffnete Fenster ganz besonders gut zu hören war ABER BITTE NCHT UM 6 UHR MORGENS! Naja, wie sagt Marty immer so schön? Der frühe Vogel fängt den Wurm! Als ging das Gequatsche und Gelache wieder los, Einige lagen noch im Bett, Andere machten sich schon fertig. Lisa verspürte so langsam das Bedürfnis Zähne zu putzen, denn ihre Zahnbürste lag warm und trocken zuhause. Wie gut, dass der Kiosk auf solche Zwischenfälle vorbereitet ist. Allerdings schienen wir wirklich etwas zu alt für ein Durchschnitts Ferienkind zu sein, denn Lisa bekam eine super süße, kleine, bunte Zahnbürste in die Hand gedrückt. Naja, erstens findet sie diese Wohl überall wieder und zweitens wird sie ihren Zweck wohl erfüllen ;). Waren jetzt eigentlich schon alle wach? Nein, Jenny verschlief die mehr oder weniger interessanten Gespräche natürlich wie immer und wachte fast zwei Stunden später als die Anderen auf. Nachdem sich alle beim Frühstück gestärkt hatten ging es wieder auf die Ponys. Die jungen und neuen durften sich in der Reithalle austoben, während die Alteingesessenen die Reitplätze ziemlich unsicher machten. Der herzallerliebste Sergio verlor seine Reiterin Lisann im Sand, aber es ist zum Glück nichts passiert. Auch Jacky und Smilla hatten ihre Kommunikationsschwierigkeiten, da auch die liebe Smilla meinte die Reitstunde lieber ohne Reiter zu bestreiten, wechselte Jacky auf Crispy, mit dem sie sehr zufrieden war und welcher ihr im Gegensatz zu Smilla, nicht ins Ohr biss . Unsere Babyponys eroberten die Herzen im Sturm. Josy, Principal Girl, Sancho, Belle Amour, Comtessa, Daisy Duck und Prince Of Glory (im Folgenden nur noch „PETER LUSTIG“ genannt, weil das einfach besser zu ihm passt) hatte sich damit eine WILDCARD für das Gelände gesichert. Man betone dabei das WILD, aber dazu später mehr. Nach dem Reiten gab es Mittagessen von der besten Küchenfee Svenja. Auch Marty gab das Okay zu den Ausreitplänen und so dauerte es nicht lange bis wir wieder auf unseren Ponys saßen. Gerade die Mädels auf den jungen Ponys hätten Pampers gebrauchen können. Zum Einen wären die bereits beginnenden Schmerzen von dem ganzen Reiten abgemildert worden und zum Anderen stellten wir fest, dass man auch mit so einigen Reitjahren noch durch aus aufgeregt sein kann vor dem ersten Geländeritt. Anki, die auf Chicco vorne ritt brachte dies zum Schmunzeln. Auf dem Platz war die Aufregung zwar groß, als es dann aber los ging und sich unsere Ponys größtenteils gut benahmen, entspannten sich dann auch alle wieder. Alles lief bestens, Schritt Trab (wenn es denn sein muss ) und Galopp haben die Ponys gut mitgemacht. Zumindest bis es dann den Galoppberg zurückgehen sollte, denn dort kam dann noch das Wild zum Einsatz. Der süße Peter Lustig, der das alles echt brav gemacht hat dafür, dass er noch so jung ist, rutschte etwas aus, erschrak sich selbst und setzte Anne leider mit einem kleinen Bocksprung auf dem Feldweg ab. Der Sturz an sich war gar nicht das Problem, nur blöderweise lassen sich so junge Ponys nun mal nicht so schnell und so perfekt Durchparrieren oder Lenken. Dies führte dann zu einem Tritt gegen den Kopf, einen Tritt gegen den Oberschenkel, einem kaputten Reithelm, einer kaputten Reithose und etwas Nasenbluten. Sie hat diesen Vorfall aber Überraschend gut überstanden. Zwar waren eine fiese Prellung und ein riiiiesen Blauerfleck die Folge, sie ritt trotzdem tapfer zurück zum Hof. Reiten fiel für sie dann aber dieses Wochenende aus, denn dafür tat es einfach zu doll weh. Wie gut, dass ein Ponyhofwochenende auch so Spaß macht. Nach diesem Schock kam der Kuchen gerade Recht. Danach machten sich die ersten schon vorbildlich an die Dienste und der restliche Tag verlief ganz normal.

Am Abend hatten ein paar Leute aus dem Herzchenzimmer dann spontan das Verlangen den anderen einen Streich zu spielen. Das lief dann ganz spektakulär auf „ mit Fingerfarbe anmalen“ raus – suuuper kreativ. Jenny, die wie soll es auch anders sein, den ganzen Plan verschlief war dann eher semi begeistert als sie durch lautes Lachen, Schreien und Rennen aus dem Schlaf gerissen wurde. Die Mädels erbarmten sich und setzten sich in den Diskoraum, wo sie den letzten Abend genossen.

Sonntag:

Leider kam der Sonntag wie immer viel zu früh! Direkt nach dem Erwachen bemerkten wir, dass sich das Caretinazimmer für die nächtliche Aktion ausgiebig gerächt hatte, denn der ein oder andere wachte mit eeetwas Fingerfarbe im Gesicht, auf den Armen und leider auch in der Bettwäsche auf. Wie gut, dass es sich nur um Fingerfarbe handelte, denn das bekommen unsere lieben Eltern, die wir an diesem Wochenende natürlich sehr vermisst haben (naja der Eine mehr, der Andere dann doch eher etwas weniger), mit Sicherheit wieder ausgewaschen.

Unsere wirklich sehr lieben und fleißigen Betreuerinnen waren so früh am Morgen dann etwas zu schnell für uns. Da sich das für 8:30 Uhr angekündigte Frühstück kurzfristig auf 8:10 Uhr verschob, wurden wir alle ein Wenig aus der Bahn geworfen. So kam es, dass einige bereits perfekt gestyled und schon fertig in ihren Reitklamotten am Tisch saßen, einige noch ihr super schönes Schlafgewand trugen und manche sich einfach zu spät beim Frühstück sehen ließen.

Der letzte Tag sollte dann noch einmal richtig ausgekostet werden, vormittags wurde brav Dressur geritten und für den Nachmittag behielten wir uns vor einen richtig schönen Abschiedsausritt zu machen. Da Anne nach ihrem Sturz vom Vortag leider nicht aufs Pferd steigen konnte bot sie sich als Fotografin an, was bei uns auf große Begeisterung stieß.

Das Reiten lief dann bei den Meisten wirklich schon sehr gut, was den Abschied wohl noch schwerer gestalten würde. Aber wie sagt man immer so schön: Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist und wir kommen mit Sicherheit wieder. Manche von uns schon im Sommer und der Rest spätestens nächstes Jahr bei dem Peter Lustig Spezi 2016. Wir freuen uns jetzt schon darauf!

Bei dem wie immer leckeren Mittagessen kündigte Marty an, dass alle erst zum letzten Reiten aufsteigen dürfen, wenn die Zimmer aufgeräumt sind. Diese Nachricht löste im Herzchenzimmer eine leichte Panikattacke aus, denn es war der lebende Beweis dafür, was sich über ein Wochenende so alles ansammeln konnte. Also ging das Abenteuer los und wir versuchten ungefähr 5000 Klamotten, Reitstiefel, Leckerlie Tüten und Gerten auseinander zu sortieren. Etwas beeilen mussten wir uns allerdings, denn wir wollten unbedingt bis zum Reiten fertig sein. Natürlich haben wir alles geschafft und hatten sogar noch Zeit ein paar schöne Fotos von unseren Lieblingen zu machen.

Ein letztes Mal putzten wir ganz ordentlich unsere Ponys und machten uns fertig für den letzten Ritt. Nur drei Fekis wollten nicht so gerne ausreiten und blieben in der Reithalle. Alle anderen beteten für gutes Wetter, denn eigentlich war Regen angekündigt aber wir hatten Glück und der Himmel konnte sich gedulden bis wir auf dem Nachhauseweg waren. Unsere Ponys waren wie immer super lieb, wir hatten richtig Spaß und genossen den Ausritt in vollen Zügen.

Wieder auf dem Hof angekommen hieß es dann Ponys fertig machen, Kuchen essen und anschließend trafen auch schon die ersten Eltern ein. Es hieß nun also Abschied nehmen. Das Gepäck wurde verstaut und dann wurde Abschied genommen. Die Ponys haben wir sehr lieb gewonnen und wir hatten mal wieder ein wundervolles Wochenende diesem tollen Hof. Immer wieder stellen wir fest, dass es der schönste Ort der Welt für uns ist. Es wird auf jeden Fall ein Peter Lustig Wiederholungsspezi 2016 geben! Wir freuen uns jetzt schon ganz doll und fangen schon wieder an die Tage zu zählen, bis wir wieder auf Mariental sein können.

Vielen Dank liebe Marty für das Wochenende, es war wie immer unglaublich schön! Auch der lieben Svenja kommt unser Dank zu, der Kuchen und das Essen ist super, es schmeckt doch jedes Mal besser als Zuhause. Wir hatten ganz tolle Betreuerinnen, die sich sehr viel Mühe gegeben haben und super lieb zu uns waren, es hat uns richtig Spaß mit euch gemacht. Danke Anki, Clara, Toni und Pauli!

DANKESCHÖN FÜR DAS WOCHENENDE!