Samstag:

„Ich krieg den Rückwärtsgang nicht rein! Kannst du mal den Rückwärtsgang reinmachen?“

„Wir müssen hier rein! Neiiin, das andere rechts!“

„Jo, die Ampel ist denn auch mal grün…“

Irgendwann waren wir dann doch mal eskalierenderweise angekommen und bezogen cool wie wir sind, nicht etwa das Waikiki-Zimmer, sondern tipitopiten uns Betten im Sturmi. Dann brauchte unsere äußerst begabte „Taxi-“Fahrerin erstmal ne Hofführung und außerdem Geld für Benzin, weil wegen Tank alle. Vor der Hauskoppel stehend stellten wir fest, wie fett Paula eigentlich ist. Deswegen reitet sie ja auch nicht Smilla. Irgendwann tanzte dann auch der Rest unseres sehr sehr geilen Zimmers hier an & leider war der Empfang (der Glocke) schlecht. Wir verpassten (leider- nicht) das Kuchenessen sowie die 1000-Punkte-Liste. Die kennen wir eh schon auswendig. Um den leckeren Kuchen war es etwas schade, aber den kann man auch im Stehen (oder beim Abendbrot) essen. Zur Sattelpflege und zum Pony-Putzen waren wir (leider) rechtzeitig. Recht MIES – Mehr als das!! Abends wurde Paula von Sarah zum aktiven Mitwirken bei den spannenden, nervenaufreibenden Ponyspielen gezwungen- MIES. Beim Trockenreiten der verschwitzten (-nicht) Ponys wurde die mangelnde Reitkunst Paulas entdeckt.

Von diesem Ereignis traumatisiert erlitt ich (Paula) einen dermaßen dezenten Albtraum und sah mich gezwungen, das auf mich stürzende Bett um Hilfe rufend mit den Füßen zurückzuhalten- das muss recht lustig ausgesehen haben, ich lag schreiend im obersten Bett und drückte meine Füße mit aller Kraft gegen die Decke, die sich leider keinen Zentimeter bewegte.

Samstag:

Nachdem wir alle gefühlte 5 Stunden im Stau gestanden hatten, kamen wir endlich auf Mariental an und freuten uns deeezent. Alle waren zufrieden mit ihren Ponys, außer Lilly, die dann doch lieber Gamiro reiten wollte. Tja Pech gehabt. Wir packten alle unsere Koffer aus und einige zogen es vor, lieber mitten in der Nacht ihre Betten zu beziehen. Beim Kuchenessen (es gab Zitronenkuchen, obwohl Paula lieber Schogggobanankuchen gehabt hätte) wurden manche Ponys nocheinmal neu zugeteilt und Frau Clausen arbeitete ihre 100000 Punkte Liste ab. Mental total fertig vom ganzen zuhören zogen sich die Fekis dann in ihre Zimmer zurück und fingen an ihre Naschvorräte für die Woche zu plüdern, weshalb dem einen oder anderen dann minimal schlecht war. Dann gings los auf die Koppeln um die Ponys anzugucken und ihnen eine Wurmkur zu verabreichen. Hmmm lecker! Manche Ponys waren besonders begeistert, zum Beispiel Lilly, die meinte sie müsste die ganze Zeit steigen. Vor dem Abendessen wurde die legendär-beliebte Sattelpflege durchgeführt und alle schrubbten enthusiastisch auf ihren Sätteln herum. Abends machte das Waikikizimmer ein bisschen Party was anscheinend in den Ponystuben lautstark zu hören war, denn die Betreuer kamen ein oder zwei Mal hoch. Uuups.

Freitag:

Hejaho es ist wieder mal soweit, Hejaho es ist endlich Ferienzeit! Jetzt grünt und blüht es überall und die Sonne ist schön warm, wir machen Ferieeeen… Auf Marienchental!! „Heute war Anreise.“ Zitat Ende. ESKALATION! Karen und Organisatorin Paula eskalierten dezent, als sie als Erste auf dem Hof ankamen, hätten die Betten Ohren wären sie sicherlich dezent verwirrt werden. Man stellte allerdings fest, dass es nur zu zweit auf Mariental irgendwie leer war. Und so sauber in den Zimmern, das war auch ungewohnt. Nach und nach bummelten zum Glück auch der Rest auf dem Hof ein, so ganz unnormal kamen fast alle nicht vor der Zeit. Was zur Folge hatte, dass einige ankamen und blitzartig auf die Ponys mussten. Aber egal, Spontanität ist ja unsere Stärke. Als dann endlich auch mit ziemlicher Verspätung- danke an die Deutsche Bahn- die letzten beiden Betreuerinnen eintrafen. Soweit ging es allen gut, nur Maura hatte überraschenderweise eine Arschbombe gemacht, der liebe Gamiro hatte leider beschlossen „Hey, lass mal buckeln.“ Als dann alle geritten waren, gab´s endlich Abendbrot. Paula A wechselte von Smarty auf Lilly, was ja passen musste, weil es schließlich auch ein Schecke war. Sonst waren alle halb bis sehr zufrieden mit ihren Ponys und viel zu spät kehrte Ruhe ein, Schlafdefizit gehört aber ja auch irgendwie dazu. Eine letzte Frage blieb allerdings offen: Michiii, was macht deine Eizelle?

Samstag

Nach einer unkomplizierten Fahrt mit Onkel im Gepäck erschienen Pinky und Joän (Johanna) auf dem Reiterhof Mariental. Direkt nach dem Ausladen des schwulen Kugelblitzes kam Bob Marley (Marlies) aus dem XXL-Taxi angesprintet. Währenddessen kümmerten sich Sopfus (Sophia), Scharron (Sharly) und Pfintos (Pine) um das Gepäck. Wir waren den Tränen (Aggressionen) nahe, als wir erfuhren dass wir in gefühlten 10 verschiedenen Zimmern schlafen sollten. Mit großer Überzeugungskraft und viel Geschleime gelang es uns letztendlich doch die ganze Mannschaft in einem Zimmer zu vereinen. Somit war das Devil Zimmer komplett. Als wir voller Vorfreude auf die Koppeln stürmten um unsere wilden Vierbeiner zu besichtigen, brach plötzlich ein grausames Gewitter aus. Auf der Wallachkoppel brach große Panik aus, da Vivi der wilde Hengst bemerkte, dass alle Haare Richtung Himmel standen. Die Faszination stand Bob Marley und Scharron ins Gesicht geschrieben. Währenddessen diskutierten die Haus-koppel Chicks über die physischen Reaktionen. Nach der Sattelpflege machten wir uns noch EEEEEEEEEEEEEEEEIN chilligen, und gingen dann auch bald Schlafen.

Samstag:

Ganz klar war es von Anfang an, dass am Samstag die Anreise auf den wohl schönsten Ponyhof Schleswig-Holsteins statt findet. Die anderen Dinge, wie die Betreuer, die Ponys, die Zimmer und Zimmer-Mitbewohner oder auch Reitgruppen, fanden sich im Laufe des Tages. Was besonders war diese Woche? Wir hatten 2 Privatponys auf dem Hof. Liebevoll genannt werden die Beiden „Monty“ und „Balu“. Und ja, Balou hat gewisse Ähnlichkeit mit Balou! Der Balu der kleinen (NAME) ist ein typisch getiegerscheckter Knappstrupper. Allerdings sind bei der Anreise der Betreuer schon die ersten Defizite aufgetaucht: Unsere liebe Phyllis kann bis Mittwoch definitiv erstmal nicht reiten! Es klingt schlimmer als es ist, aber man kann nicht alles haben. Die liebe Lilly-Maus muss sich dann erstmal mit Streicheleinheiten von Phyllis begnügen, dabei hatte Phyllis sich schon sehr auf das Pony gefreut.