Am Nachmittag des 1. März begannen für alle Hamburger Schulkinder die Skifahrer Märzferien. Somit trudelten schon am Freitag die Wochenendkinder vor den Wochenkindern auf Mariental ein. Oh, was war das schön. Strahlende Kinderaugen, ganz viel Lachen und Fröhlich sein. Am 2. März fuhren dann viele Hamburger Mädchen auf den Reiterhof Mariental um dort ihre Ferien für eine Woche mit Reiten zu verbringen. Um 15:00 waren fast alle da, außer Antonia und Christina, die zuspät waren und danach wurden die Zimmer von den Ferienkindern bezogen. Nach einem kurzen Willkommensessen bei leckerem Kuchen im Aufi beziehen alle Kinder ihre Betten und schauen sich ihre zugeteilten Ponys an. Dannach seifen und ölen alle Kinder die Sättel und Trensen ihrer Ponys ein.

Freitag:

Liebe Deutsche Bahn,
zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Freundlichkeit scheinen ja heute nicht so ganz Ihr Ding gewesen zu sein. Aufgrund ihrer zahlreichen Verspätungen kamen bedauerlicherweise alle unsere Betreuerinnen zu spät. Zum Glück haben uns noch 2 Überraschungsgäste besucht, nämlich Lea und Kira. Wir haben uns gaaaanz doll gefreut und es gab viel Geschrei und glückliche Gesichter.
So fing das Wochenende für uns natürlich gleich so richtig gut an, jedenfalls bezüglich der Gäste. Nachdem dann -Stunden später- endlich fast alle da waren, konnten die ersten auch gleich reiten. Fast alle waren mit ihren Ponys zufrieden und es mussten nur ein Paar Ponys getauscht werden. Frida verstand sich auch gut mit Mogli, was ein Wunder, da haben wir uns doch alle mit ihr gefreut. Nach dem Pizzaessen gingen wir dann alle auf unsere Zimmer und versuchten Werwolf zu spielen... leider vergeblich. Manche Personen verstehen einfach nicht was "Augen zu" heißt. Zwischendurch haben wir noch Gefühlte 2000 Stunden nach Sünje gesucht um sie dann später in der Dusche zu finden. Schade an uns. Syster beschloss dann noch nebenbei mal am nächsten Tag Pauli zu reiten. Kristin hatte schon wieder keine Freunde und musste deshalb erstmal welche suchen, während Rike über den Boden krabbelte und versuchte den Bewegungsmelder aus zu tricksen. Nachdem Julia dann die ganze Nacht über Pferdefütterungen geredet hat konnten wir dann doch irgendwann alle schlafen.

„Wir sind immer gut gelaunt"

Dieses lang ersehnte Wochenende mit den tollsten Freundinnen, dem schönsten Hof, der besten Svenja, dem leckersten Essen, der nettesten Marty und den knuddeligsten Ponys- endlich war es da. Für mich eine absolute Traumwelt, in der man den ganzen Alltagsstress vergessen kann.

Und kaum angekommen überfällt einen dieses Gefühl von Schwerelosigkeit- endlich angekommen in unserer Seifenblase, in der wir alle gleich sind (Reitermädels), wir die gleichen Dinge (reiten) wollen und wir uns über die selben Dinge (Reiterhof Mariental) freuen.